5 Wochen Backpacking durch Südafrika – meine Reiseroute und Highlights

 

 

„Bist du dir sicher?“ „Ja!“ „Bist du dir wirklich ganz sicher?“ „Ja!“ „Wirklich ganz sicher?“ „Jaaaaa!!!!“ „Ok let’s go!!“ Und mit diesen Worten falle ich aus einem Flugzeug.

Einen besseren Abschluss für meine 5-wöchige Südafrika Backpacking Reise als einen Tandem-Fallschirmsprung über Kapstadt konnte ich wirklich nicht finden. Ich fliege, unter mir das Meer und der Strand, im Hintergrund Kapstadt und der Tafelberg. Den Rest des Tages kriege ich das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht.

Den Fallschirmsprung fand ich so toll, dass ich mir hinterher überlegt habe, das hauptberuflich zu machen.

Abends steige ich zum Sonnenuntergang nochmal auf den Lion’s Head. Die Sonne versinkt langsam im Meer und ich denke an das, was ich hier in den letzten 5 Wochen erlebt habe. Auf dem Rückweg funkeln oben die Sterne und unten die Lichter Kapstadts. Und ich weiß, Südafrika wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Zum Sonnenuntergang sollte man unbedingt mal auf dem Lion’s Head gewesen sein. 

Reiseroute: 5 Wochen durch Südafrika

Meine Reiseroute für 5 Wochen durch Südafrika: Johannesburg – Kruger Nationalpark – Pretoria – Drakensberge – Wild Coast – Hogsback – Storms River / Tsitsikamma Nationalpark / The Crags – Oudtshoorn – Stellenbosch – Kapstadt.

Meine Südafrika-Reise beginnt in Johannesburg. An sich eine interessante Stadt, leider ist es hier selbst tagsüber zu gefährlich, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Auf einer vom Backpackers organisierten Walking Tour kann man sich einen Eindruck verschaffen, es gibt coole Bars, Künstler Workshops und Museen.

Nelson Mandela ist in Johannesburg allgegenwärtig.

Auf du und du mit den wilden Tieren

Meine Reiseroute führt mich schon am nächsten Tag direkt in den Kruger Nationalpark. Da ich mich für den BazBus als Fortbewegungsmittel entschieden hatte, habe ich darüber auch die Kruger Tour gebucht. An sich ist die Auswahl von Tour-Anbietern unendlich und für jeden das Passende zu finden. Ich habe eine 4–Tages–Tour gebucht, wovon wir 2 Tage auf Safari sind. Mein Südafrika-Abenteuer beginnt also direkt mit einem Highlight. Ich liebe Tiere über alles, und befinde mich direkt im Paradies.

Im Kruger Nationalpark laufen die Löwen schon mal zum Greifen nah am Auto vorbei.

Ich kann eine geführte Tour auf jeden Fall empfehlen. Die Guides kennen den Park wie ihre Westentasche und haben neben Adleraugen auch einen Instinkt dafür, wo sich die Tiere hinbewegen. Die Hälfte der Tiere hätte ich selbst gar nicht gesehen, teilweise habe ich sogar Elefanten übersehen!!

Diese Giraffe war nicht zu übersehen.

Unser Guide heißt Goodman und macht seinem Namen alle Ehre. Er zeigt uns neben zahlreichen anderen Tierarten an beiden Tagen mehrfach die Big 5 (Elefant, Löwe, Nashorn, Leopard, Büffel). Abends im Camp gibt es Lagerfeuer und freche Affen, die versuchen, sich Zutritt zum Küchenzelt zu verschaffen.

Eine kleine Nashorn-Familie.

Wir machen auf dem Rückweg noch einen kurzen Stop am Blyde River Canyon, leider nur für Fotos. Bei seinem Anblick schlägt mein Bergherz direkt höher und ich wäre gerne länger geblieben. Zum Glück hält Südafrika schon bei meiner nächsten Station Berge im Überfluss für mich bereit.

Blick auf den Blyde Canyon.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Pretoria, worüber ich allerdings leider gar nicht viel sagen kann da ich mein Backpackers dort mit seinem Garten und den Hunden so toll finde, dass ich den kompletten Nachmittag dort vertrödle, steige ich zum ersten Mal in den BazBus um in die Drakensberge zu fahren.

Ich lerne direkt nach dem Einsteigen Gaby aus Kalifornien kennen, die ungefähr dieselbe Reiseroute und gleich viel Zeit für die Strecke bis Kapstadt zur Verfügung hat. Da sie genauso gerne und viel wandert wie ich, freunden wir uns direkt an.

In den Drakensbergen

In den Drakensbergen können wir leider nicht auf eigene Faust losziehen, da sich unsere Unterkunft zu weit entfernt von den Bergen befindet. Wir sind somit darauf angewiesen, dort Wanderungen zu buchen. Wir entscheiden uns zunächst für eine Wanderung zum Cathedral Peak, eine anspruchsvolle Tour die uns in 9 Stunden auf den 3005 Meter hohen Cathedral Peak (und zurück) führt.

Auf dem Weg zum Cathedral Peak, die höchste Spitze in der Mitte des Bildes.

Der Weg ist vom Parkplatz am Cathedral Peak Hotel ausgeschildert, sodass man ihn theoretisch auch ohne Guide gehen kann. Auf dem letzten Stück zum Gipfel gibt es allerdings ein paar Passagen die unmarkiert über teilweise relativ glatte und steile Felsen führen. Wir hätten hier alleine sowohl Probleme gehabt, den Weg zu finden, als auch diese Passagen überhaupt zu bewältigen. Unser Guide, der wie eine Bergziege über die Felsen springt, hilft hier auch noch anderen Wanderern, die alleine unterwegs sind.

Diese Stelle ist ein bisschen knifflig. Zumindest für uns Touristen, unser Guide betrachtet das als ganz normalen Weg. 

Wir sind schon hier überwältigt von der Schönheit der Landschaft und entscheiden uns trotz ordentlichem Muskelkater am nächsten Tag auch noch für die Wanderung zum Amphitheater und den Tugela Falls. Für diese Wanderung braucht man definitiv keinen Guide, sie ist unschwierig und geht meist auf breiten Wegen. Lediglich wer Höhenangst hat könnte Probleme bekommen da es eine Passage mit je einer 15 Meter und einer 25 Meter hohen Stahl-Kletterleiter gibt.

Über diese Klippe führen nur die etwas wackeligen Leitern.

Die Aussicht auf die Drakensberge ist auch von hier oben einzigartig und grandios. Mein Outdoor Herz ist schon jetzt im siebten Himmel, und bleibt dort auch jede Minute, die ich in Südafrika verbringe.

Blick auf das Amphitheater.

An der wilden Wild Coast

Spätestens bei meinem nächsten Stopp an der Wild Coast wird mir klar, dass Südafrika etwas ganz Besonderes ist. Ich fahre mit dem BazBus nach Mthatha, von wo verschiedene Backpackers an der Wild Coast mit Shuttles erreicht werden können. Die Wild Coast begeistert mich landschaftlich so sehr, dass ich eine ganze Woche hier verbringe. Ein wahres  Paradies. Man kann dort wahnsinnig toll von Walen und Delfinen begleitet an der Küste entlang wandern. Daher habe ich meinem Wild Coast Abenteuer einen eigenen Artikel gewidmet.

Blick auf die wunderschöne wilde Wild Coast

Away with the Fairies

Nachdem ich mich schweren Herzens von der Wild Coast trenne, ist mein nächstes Ziel, nach einem kurzen Stopp in Chintsa, das Backpackers mit dem wunderbaren Namen Away with the Fairies in Hogsback. Und was soll ich sagen, die Erwartungen werden mehr als erfüllt! Von East London (den Ort finde ich beim Durchfahren mit dem Auto ganz schrecklich) fährt man zwei Stunden lang in die Berge und die Abgeschiedenheit.

Mitten im Wald liegt der kleine Ort Hogsback und das Backpackers, welches von Dan, einem sehr sympathischen englischen Aussteiger betrieben wird. Das Highlight ist natürlich die Badewanne, in der man mit fantastischem Ausblick auf die Berge ein mit Holz beheiztes Freiluft-Bad nehmen kann.

Ich kann mir keinen besseren Ort vorstellen, um ein Bad zu nehmen. Der gegenüberliegende Berg ist der Hog 1.

Direkt am Backpackers startet der Wanderweg zum Madonna & Child Wasserfall, der super schön tief im Wald gelegen ist. Die Felsformation die dem Wasserfall ihren Namen gibt ist bei genauem Hinschauen auch gut zu erkennen.

Wer erkennt die Madonna mit ihrem Kind?

Ich treffe hier Gaby wieder, und wir wollen auf einen möglichst hohen Berg. Dan empfiehlt uns die Wanderung auf den Hog 1, der gegenüber vom Backpackers sehr dominant zu sehen ist. Wichtig ist, dass man nur bei gutem Wetter startet, da man sich sehr leicht verlaufen kann, erst recht, wenn Nebel aufzieht. Wir verlaufen uns nämlich auch bei gutem Wetter.

Perfekt für eine Rast auf dem Weg zum Hog 1.

Der Weg ist zunächst durch die gelben Fußspuren, die das letzte Stück des Amatola Trails markieren, sehr einfach zu finden. Man klettert erst entlang des Flusses bergauf und kommt an einem im Wasserfall stehenden Picknicktisch vorbei. Als wir die offene Ebene erreichen, von wo aus wir das Ziel, den Gipfel des Hog 1 schon sehr gut sehen können, finden wir für das letzte Stück leider keinen Pfad mehr. Daher gehen wir beim Aufstieg von hinten hoch und beim Abstieg vorne herum wieder runter, beides mal jeweils weglos.

Das Ziel kann man immer sehen, es ist von daher kein Problem (bei guter Sicht!), allerdings einfach ein bisschen anstrengend. Da Gaby und mich nicht nur eine Freundschaft verbindet, sondern auch die Ansicht, dass es sich immer lohnt auf einen Berg zu steigen, hält uns das natürlich nicht ab!

Die Aussicht auf dem Hog 1.

Die höchste Bungee Brücke der Welt

Mein nächstes Ziel, Storms River, müssen alle Adrenalin-Junkies in ihre Südafrika-Reiseroute einbauen. Von hier aus kann man von der höchsten Bungee Brücke der Welt, der Bloukrans Bridge springen!

Jap, von diesem kleinen Brücklein springt man.

Ich weiß nicht ob ich in meinem Leben jemals so viel Angst hatte wie in dem Moment, in dem ich oben auf der Brücke stehe. Ich frage mich, wieso ich zum Geier ich dachte, dass es eine gute Idee wäre, für meinen allerersten Bungee Sprung direkt eine 260 Meter hohe Brücke auszusuchen.  Ein mega Erlebnis ist es am Ende doch und auch wenn ich das nicht jeden Tag machen möchte war es bestimmt nicht mein letzter Bungee Sprung!

Will ich jemals aufhören zu reisen? Nein, lieber springe ich von einer Brücke!

Der Tsitsikamma Nationalpark

Storms River ist allerdings auch absolut lohnenswert für die grandiose Landschaft des Tsitsikamma Nationalparks und Beginn des Otter Trail. Für diesen muss man sich leider 1 – 1,5 Jahre im Voraus anmelden. Gaby hatte tatsächlich einen Platz ergattert und war restlos begeistert.

Ich bin zumindest den ersten Teil des Otter Trails bis zum Wasserfall gelaufen, wunderschön an der Küste entlang, sodass ich etwas neidisch bin, dass Gaby ab dort ohne mich weiter läuft.

Auf dem Otter Trail.

In Storms River kann man außerdem Mountainbikes ausleihen und mit diesen z.B. eine Tour zu den Hängebrücken machen. Die Brücken selbst sind mir viel zu touristisch, aber der Weg dorthin durch den Wald ist super schön und sehr einsam.

An der Küste im Tsitsikamma Nationalpark.

Bei den Hippies

Nur eine Dreiviertelstunde von Storms River entfernt liegt ein Ort, der ebenfalls zu einem meiner Lieblingsorte in Südafrika gehört. Das Backpackers Wild Spirit in The Crags liegt mitten im Wald und von der riesigen Terrasse hat man einen Ausblick auf die Wälder und die Berge die so schön ist, dass ich einen kompletten Tag nur dort verbringe und mir keine Sekunde langweilig wird.

Die Aussicht von der Terrasse des Wild Spirit ist einfach nur traumhaft schön.

Es herrscht Hippie Atmosphäre, und obwohl ich wirklich absolut kein Hippie bin habe ich mich selten so wohl gefühlt. Die ganze Anlage ist riesig und wunderschön und abends nach dem gemeinsamen Abendessen sitzen alle am Lagerfeuer und reden über Gott, die Welt und den Sinn des Lebens.

Das beste High!

Etwa 15 Minuten zu Fuß gibt es einen kleinen Bauernhof mit kleinem Geschäft wo man die frischeste Ware zu Essen bekommt und außerdem Souvenirs shoppen kann. Wunderschön ist auch die Wanderung nach Nature’s Valley die wunderschön zuerst über eine Hochebene, dann durch einen dschungelartigen Wald, dann an einen riesigen Traumstrand und schlussendlich noch auf den Klippen an der Küste entlang zu einer Flussmündung und wieder zurück führt.

Wahnsinns Blick auf den Strand von Nature’s Valley.

Hier muss ich mich entscheiden wo ich auf dem Weg nach Kapstadt noch einen Stopp einlege. Die Entscheidung fällt mir relativ schwer, da es auf dem Abschnitt noch viele bekannte Orte wie z.B. Wilderness, Knysna, George oder Mossel Bay gibt.

Ich entscheide mich für Oudtshoorn und schon auf dem Weg dorthin weiß ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Die anderen Orte sind doch relativ große Städte, die Straße nach Oudtshoorn allerdings führt mich in die Berge und wieder mal in eine komplett andere Landschaft. Und so sehr ich das Meer liebe, wenn ich mich entscheiden muss, dann gewinnen bei mir immer die Berge.

In die Berge Oudtshoorns

Oudtshoorn selbst ist ein kleines Städtchen, in dem man sich allerdings alleine auch nicht unbedingt bewegen sollte. In der Stadt sind Überfälle anscheinend an der Tagesordnung. Richtig toll wird es sowieso außerhalb der Stadt. Hier kann man Wanderungen unternehmen, Mountainbike Touren machen, Erdmännchen beobachten und eine der größten Höhlen der Welt, die Cango Caves, besichtigen.

Erdmännchen sind eigentlich sehr scheu. Hier in Oudtshoorn lesen ihnen Ranger monatelang Geschichten vor, damit sie sich an menschliche Stimmen gewöhnen.

Ich entscheide mich für ein etwas anderes Abenteuer. Ein südafrikanisches Ehepaar hat über das Paradise Backpackers eine Tour an einen völlig abgeschiedenen Ort namens Die Hel (Die Hölle, so genannt da es im Sommer hier wohl sehr heiß wird) organisiert und ich kann mich spontan anschließen.

Die Springböcke haben keine Angst vor Menschen, weil hier kaum jemals jemand vorbeikommt.

So fahren wir richtig tief in die Berge hinein, wo sich die Landschaft konstant verändert. Wir sehen auf der ganzen Strecke (3 Stunden auf einer Schotterpiste, einfacher Weg!) nur ein einziges anderes Auto. Dafür umso mehr Springböcke und wunderschöne Berglandschaften.

Die Hel ist eine winzige Siedlung, in der es überraschenderweise ein kleines Restaurant gibt, sowie einen Campingplatz. Man ist hier völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Wenn man mal richtig abschalten möchte ist das der perfekte Ort.

Auf dem Weg in die Hölle (Die Hel). Wenn die so aussieht, dann möchte ich ganz sicher nicht in den Himmel!

Prost!

Ein letztes Ziel habe ich vor Kapstadt noch, Stellenbosch, das Paradies aller Weinliebhaber, was natürlich auf keiner Südafrika-Reiseroute fehlen darf. Gemeinsam mit Freunden leihe ich mir ein Fahrrad um die umliegenden Weingüter in Eigenregie anzufahren. Ich lasse mal dahin gestellt ob das die beste Idee war, aber Spaß haben wir!

Das hübsche DeMorgenzon Wine Estate.

Wir fahren von Stellenbosch aus zunächst zum DeMorgenzon Wine Estate, wo die Weinreben mit Barockmusik beschallt werden. Danach geht es zum relativ großen Jordan Wine Estate wo man auf der schönen Terrasse auch essen kann. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Halt beim kleinen und familiären DeWaal, wo wir vom Besitzer selbst verköstigt werden.

Der Wein schmeckt sowieso schon gut, aber mit dieser Aussicht noch besser!

Welcome to Cape Town!

Dann geht es endlich nach Kapstadt! Kapstadt hat viele verzaubert, und auch ich kann mich ihrem Bann nicht entziehen. Trotzdem muss ich sagen, der Rest des Landes hat mir aufgrund der wunderschönen Landschaften im Endeffekt besser gefallen. Was nicht bedeutet, dass ich nicht noch eine richtig tolle Zeit in meinen verbleibenden 5 Tagen hier habe.

Die bunten Häuser in Bo-Kaap.

Es gibt so viel zu tun hier, und vor allem so viel zu Essen! Die unzähligen Food Markets sind richtig toll und übertreffen sich gegenseitig mit ihrer Auswahl an Leckereien, außerdem gibt es natürlich zahlreiche Restaurants und Bars.

Ein Ausflug zum Boulders Beach und nach Cape Point ist natürlich ein Muss, hierfür am besten ein Auto mieten. Da ich an einem Sonntag dorthin unterwegs bin und entsprechend viel los ist, fahre ich nicht ans Kap der guten Hoffnung, sondern biege vorher ab zum Olifantsbos Beach. Ein wunderschöner, einsamer Strand und Geheimtipp unter Surfern. Wer mehr Zeit hat kann hier in Cape Point ganz toll wandern.

Am Olifantsbos Beach.

Am Boulders Beach genießen selbst die Pinguine die Aussicht auf ihr Land.

Für mich ist die Wanderung auf den Tafelberg natürlich ein Highlight, die Variante die im Botanischen Garten (Kirstenbosch) startet ist super schön, da man von hier auch den Maclear Beacon, den höchsten Punkt des Tafelbergs erreicht. Während der Teil wo die Bergstation liegt in Wolken gehüllt ist, ist die Aussicht hier grandios.

Auf dem Tafelberg.

Auf den kleinen Bruder, den Lion’s Head gehe ich zwei Mal. Hier oben ist man recht schnell (ca. 1h) und das lohnt sich wirklich auch sehr zum Sonnenuntergang.

Auf dem Lion’s Head ist man schnell und die Aussicht auf Kapstadt ist einfach nur traumhaft schön.

Ich mache außerdem eine Township Tour, die sind etwas umstritten, aber ich finde das wichtig. Es ist bedrückend in welchem Elend die Menschen hier leben, und nachdem man das gesehen hat kann man schon auch den Hass der teilweise auf die Weißen herrscht, und die Kriminalität verstehen. Die Schere zwischen Arm und Reich ist einfach unfassbar groß und es herrscht schreiende Ungerechtigkeit.

Die Armut in den Townships wie hier in Langa steht in krassem Kontrast zu den Villen der reichen Bewohner Kapstadts. Es gibt nachhaltige Touren, die von ehemaligen Bewohnern der Townships geführt werden und Projekte dort unterstützen. Mit der Teilnahme an einer solchen Tour tut man also auch Gutes.

Ein problematisches Thema, was sich wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren leider nicht so schnell lösen lässt. Dabei wäre es dem Land und den Menschen so sehr zu wünschen.

Südafrika – Backpacking durch ein Land voller Highlights

Südafrika war für mich ein absolutes Highlight, ich habe noch nie so viel Zeit in einem einzigen Land verbracht und es war trotzdem lange nicht genug. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass ich mir nicht nur vorstellen könnte in diesem Land zu leben, sondern mir das auch an so vielen Orten des Landes vorstellen könnte. Südafrika ist so schön, dass man wahrscheinlich ein ganzes Leben lang nicht genug davon bekommen kann.


Ich freue mich, wenn dir mein Artikel gefallen hat und ich dich zu einer Reise durch dieses wundervolle Land inspirieren konnte. Wenn du magst, folge mir auf:

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Servus, ich bin Annika. Auf der Suche nach den traumhaftesten Sonnenuntergängen und Gipfeln mit den atemberaubendsten Aussichten reise ich durch die Welt. Besonders angetan haben es mir außergewöhnliche Länder. Über die Abenteuer, die ich in diesen als alleinreisende Frau erlebe, berichte ich euch hier. 

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